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Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) ist ein Therapieverfahren, das als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen Patientinnen Anfang der 90er Jahre von der amerikanischen Psychologie-Professorin Marsha Linehan in Seattle (USA) entwickelt wurde.
Heute ist DBT die Methode der Wahl zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. DBT basiert auf empirisch abgesicherten kognitiv-behavioralen Verfahren, integriert jedoch Strategien und Techniken aus anderen Therapiemethoden sowie fernöstliche Meditationstechniken (Achtsamkeit). Das Prinzip der DBT beruht auf der Balance zwischen Akzeptanz des Geschehenen und der Bereitschaft zur Veränderung.
Zunächst war das Verfahren als ambulante Therapie für Erwachsene in einem Setting von Einzeltherapie und Fertigkeitentraining in der Gruppe entwickelt. Inzwischen ist auch im stationären und teilstationären Rahmen eine DBT-Behandlung möglich.
