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Informationen für Jugendliche

Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite! 

Du findest hier einige Infos über die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Wenn du darüber hinaus Fragen hast, wende Dich an unsere Mitarbeiter in den Ambulanzen, der Tagesklinik oder auf den Stationen, dort wird Dir jeder gern weiterhelfen. 

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Man unterscheidet ambulante, teilstationäre und vollstationäre Behandlung. 

Bei einer ambulanten Behandlung hat man stundenweise Termine in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die man wahrnimmt und danach wieder nach Hause fährt.

Teilstationäre Behandlung bedeutet, dass man von Montag bis Freitag morgens in eine Tagesklinik fährt, dort zur Schule geht und auch Therapie hat und erst am späten Nachmittag wieder nach Hause fährt. 

Vollstationäre Behandlung bedeutet, dass man während der gesamten Woche tags wie nachts im Krankenhaus ist. An den Wochenenden erfolgen in der Regel Besuche daheim. Auch unter der Woche kann man per Telefon Kontakt mit den Eltern haben, oder sie können Sohn oder Tochter in der Klinik besuchen. 

Die Probleme, die Jugendliche in die Klinik führen, können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb sind verschiedene Untersuchungen notwendig, um sich Klarheit auch für die daraus folgende Behandlung zu verschaffen. Bei den Untersuchungen spielt nicht, wie bei anderen Medizinern die körperliche Situation die Hauptrolle, sondern das seelische Befinden.  

Unsere Art zu untersuchen ist, Gespräche zu führen oder Testuntersuchungen durchzuführen. Dazu muss man dann Fragebögen ausfüllen, oder eine Art Rätselaufgabe lösen. Dies hilft uns, mehr von Dir zu verstehen, vielleicht mehr von Deiner Traurigkeit zu wissen, oder mehr zu erfahren, warum Dir das Rechtschreiben so schwer fällt. 

Neben der Untersuchung der Jugendlichen ist es uns besonders wichtig, auch zu verstehen, wie es in der Familie klappt, wie der Jugendliche mit den Eltern und den Geschwistern zurecht kommt. Dafür gibt es gemeinsame Gespräche mit anderen Familienangehörigen. Für manche ist es auch schwierig, mit anderen Gleichaltrigen zurecht zu kommen. Dann kann es hilfreich sein, in einer Therapiegruppe den Jugendlichen zu erleben und ihm dort auch Hilfestellung anzubieten. Auch das kann dann eine Form der Untersuchung sein.