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Informationen für Kinder

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In unserer Klinik untersuchen, beraten und behandeln wir Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Fast immer kommt ein Kind mit seinen Eltern zur Behandlung oder Beratung. Vater und Mutter sind nicht nur für Dich wichtig, sondern auch für uns als Therapeuten und Berater, weil sie wichtige Helfer sind. 

Kinder können sich bei uns in Ambulanzen beraten lassen, Ambulanzen erinnern an eine große Arztpraxis mit Arzthelferinnen und Behandlern. Dabei gibt es in der Kinderpsychiatrie nicht nur Ärzte, die behandeln, sondern auch andere Berufsgruppen, z. B. auch Psychologen oder Pädagogen oder Musiktherapeuten. 

Für manche Kinder ist eine ambulante Beratung nicht ausreichend, die könnten dann in unsere Tagesklinik kommen. Eine Tagesklinik ist ein Ort, an dem sich Kinder von morgens bis zum Nachmittag aufhalten. Außerhalb dieser Zeiten sind sie bei ihrer Familie und schlafen auch Zuhause. In der Tagesklinik sind sie mit anderen Kindern und Jugendlichen zusammen und werden von Ärzten, Krankenschwestern, Pädagogen und noch vielen anderen Berufsgruppen betreut. Sie haben in der Tagesklinik auch Schulunterricht durch besondere Lehrer, die dort für die Kinder Unterricht geben. 

Manchmal ist eine seelische Krankheit so schwer, dass man in die Klinik muss und zwar nicht nur dort den Tag verbringt, sondern auch dort schläft. Das nennen wir eine stationäre Behandlung. Dann ist man sowohl am Tag wie in der Nacht in der Klinik und wird dort mit anderen Kindern, manchmal auch Jugendlichen zusammen behandelt und betreut. Man kann aus der Klinik die Eltern anrufen und von den Eltern besucht werden und verbringt auch die Wochenenden häufig daheim. 

Wie beim Kinderarzt gibt es auch in der Kinderpsychiatrie die körperliche Untersuchung, wie Du das vom Kinderarzt kennst, mit Abhorchen, in den Rachen schauen und all diesen Sachen. Daneben ist aber Untersuchung in der Kinderpsychiatrie oft auch eine Gesprächssache, man unterhält sich mit einem erwachsenen Menschen, oder man tut gemeinsam mit ihm Dinge, die in der Regel von den Kindern gern gemacht werden. Dazu gehören Klettern, Ausflüge machen, malen, musizieren und vieles mehr. Es gibt auf einer unserer Stationen auch eine Therapiekatze und es steht in einem Pferdestall, nicht weit weg von der Klinik auch ein Pferd, das zur Klinik gehört, und auf dem manche Kinder voltigieren. Ob ein Kind nur ambulant zu uns kommt, in die Tagesklinik geht oder stationär aufgenommen wird, entscheiden wir in aller Regel mit den Eltern, die auch Bestimmer darüber sind, wie lange das Kind bei uns in Behandlung ist. 

Anders als vielleicht im Krankenhaus, wenn einem der Blinddarm herausgenommen wird, haben die Kinder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schulunterricht. Der Unterricht hier findet in kleinen Gruppen statt, also nicht in großen Klassen, und ist in der Regel auch nicht so lang, wie der Schultag bei Euch zu Hause.