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Angststörung

Angst ist eine physiologische Reaktion auf Gefahr und Bedrohung. Krankheitswert erhält die Angst, wenn sie in unangemessenen Situationen, die weder bedrohlich sind noch eine reale Gefahr darstellen, auftritt.

Man unterscheidet die ungerichtete Angst vor nahezu allen Lebenssituationen von den sogenannten Phobien, die sich auf  bestimmte Situationen bzw. Objekte beziehen. Beispiele für Phobien sind die Agoraphobie, die durch Angst und Panik in Situationen mit größeren Menschenmengen gekennzeichnet ist, und die Soziophobie, bei der Angst und Panik in Zusammenhang mit Auftritten vor anderen Menschen, etwa bei Vorträgen, auftreten.

Oftmals werden die ängstigenden Situationen von den Betroffenen vermieden, was zu einer Chronifizierung der Störung führen kann. Wie bei jeder psychiatrischen Erkrankung liegen Gen-Umwelt-Interaktionen zu Grunde, die zum Ausbruch der Erkrankung führen können.