Sie befinden sich auf: >Service > Aktuelles

Aktuelles (Pressemitteilungen)

Vitos Rheingau entwickelt E-Mental-Health-Angebote: Digitales Willkommensmodul geht an den Start

07.01.2019

Vitos Rheingau ist eines von drei Pilothäusern, die im Vitos Konzern digitalisierte Angebote für Patienten entwickeln. Damit trägt das Unternehmen dem wachsenden Einfluss der Digitalisierung auch im Gesundheitswesen Rechnung und greift die Erwartungen gerade jüngerer Patienten auf.

 „Das Gesundheitswesen steht bei der Entwicklung digitaler Angebote insgesamt noch am Anfang“, weiß Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Rheingau. „Die Bedeutung der Digitalisierung wird in den nächsten Jahren für unsere Branche signifikant zunehmen. Den Prozess möchten wir bei Vitos daher aktiv mitgestalten.“ 

In einem ersten Schritt steht jetzt für Patienten der Klinik Eichberg, die sich auf der Station E11 anmelden, ein Willkommensmodul zur Verfügung. Es kann nach einer Registrierung per App oder im Internet genutzt werden. Patienten können sich über die Station und deren Behandlungsschwerpunkte informieren und lernen ihre Ansprechpartner bereits in kurzen Video-Clips kennen. Sie erfahren grundsätzliche Dinge über die Station, über Gruppen- und Einzeltherapien oder auch über die Rolle, die der Sozialdienst spielt, wenn es um die Rückkehr in den Alltag und den Job geht.  

Klinikdirektorin Prof. Dr. Sibylle C. Roll zeigt sich überzeugt von dem digitalen Angebot: „Ich freue mich sehr, dass auch wir dem Zeitgeist und den Erfordernissen, Digitalisierung im Gesundheitswesen einen hohen Stellenwert einzuräumen, folgen. Wir wissen, wie frustrierend Wartezeiten auf einen klinischen Therapieplatz sein können. Mit der App vermitteln wir den Patienten zum einen die Botschaft, dass sie in unserer Klinik willkommen und erwünscht sind, zum anderen lernen die Patienten ihr stationäres Umfeld und auch relevante Informationen zu ihren Erkrankungen bereits vor Beginn der stationären Behandlung kennen. Sie können sich so besser auf die Situation und die Abläufe in der Klinik vorbereiten und einstellen. Das erleichtert ihnen dann den „richtigen“ Start.“  

Neben der Vorstellung von Station und Kollegen bietet das Modul auch einige kleine Übungen, die Interessierte durchführen können, insbesondere zum Thema Achtsamkeit und Aktivierung. 

„Wir haben intensiv darüber nachgedacht, was wir anbieten können, denn die Digitalisierung darf ja kein Selbstzweck sein“, versichert Janika Giesen. Die Master-Psychologin betreut das Digitalisierungsprojekt bei Vitos Rheingau und arbeitet als Therapeutin in der Klinik Eichberg. „Digitalisierung muss zuallererst den Patienten nutzen, sie soll aber auch den behandelnden Teams die Arbeit erleichtern.“ Weitere Ideen gibt es bereits, so ist angedacht, Module zu entwickeln, die therapiebegleitend eingesetzt werden können bzw. nach dem Klinikaufenthalt zur Vermeidung von Rückfällen beitragen sollen.

„Ich bin überzeugt, dass die Digitalisierung neue, innovative Therapieformen und damit unseren Patienten echte Chancen bietet“, bekräftigt Servet Dag. „Begrüßenswert ist auch die Resonanz vieler Mitarbeiter, die sich darauf freuen, mit diesen zukunftsweisenden Methoden arbeiten zu können und Gesundheit neu zu denken.“