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Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) ist ein Therapieverfahren, das als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen Patientinnen Anfang der 90er Jahre von der amerikanischen Psychologie-Professorin Marsha Linehan in Seattle (USA) entwickelt wurde.

Heute ist DBT die Methode der Wahl zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung. DBT basiert auf empirisch abgesicherten kognitiv-behavioralen Verfahren, integriert jedoch Strategien und Techniken aus anderen Therapiemethoden sowie fernöstliche Meditationstechniken (Achtsamkeit). Das Prinzip der DBT beruht auf der Balance zwischen Akzeptanz des Geschehenen und der Bereitschaft zur Veränderung.  

Zunächst war das Verfahren als ambulante Therapie für Erwachsene in einem Setting von Einzeltherapie und Fertigkeitentraining in der Gruppe entwickelt. Inzwischen ist auch im stationären und teilstationären Rahmen eine DBT-Behandlung möglich.

Die Klinik Eichberg behandelt Patientinnen und Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung stationär, tagesklinisch oder ambulant.

Seit 2012 ist unsere Tagesklinik die erste vom Dachverband DBT zertifizierte Behandlungseinheit in Hessen. Die Station E 11, die ebenfalls einen Behandlungsschwerpunkt auf DBT legt, folgte im Jahr 2016. Und seit 2017 ist auch die Ambulanz in Wiesbaden DBT-zertifiziert.

Informationen zur stationären Behandlung mit DBT finden Sie hier.

Informationen zur teilstationären (tagesklinischen) und ambulanten Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung finden Sie hier.