Rheingau
- Rheingau
- Einrichtungen
- Service
- Partner

Chronik von Vitos Rheingau

Jahr | Ereignis |
|---|---|
1815 | Eröffnung der Herzoglich Nassauischen Irrenanstalt im Kloster Eberbach |
1849 | Eröffnung der „Heil und Pflegeanstalt Eichberg“ mit baulichem und konzeptionellem Modellcharakter über die Region hinaus |
1907-1927 | Wegen großen Patientenzuspruchs Erweiterung der Einrichtung um mehrere Krankengebäude |
1914-1918 | Erster Weltkrieg: Hungersterben zahlreicher Patienten |
1928 | Umbenennung in „Landesheilanstalt Eichberg“ |
1933- 1945 | Im Gefolge von nationalsozialistischer Ideologie und einseitig biologisch ausgerichteter Psychiatrie Durchführung von Zwangssterilisationen, Krankenmord, dezentraler „Euthanasie“ an kranken und behinderten Kindern und Erwachsenen. Zu dieser Vergangenheit sei auf die Veröffentlichung des LWV „Wissen und Irren“ von 1999 verwiesen sowie auf die zentrale Gedenkstätte in Hadamar und die lokale Gedenkstätte in Eltville selbst. |
1953 | Übernahme der Trägerschaft durch den Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen |
1957 | Umbenennung in „Psychiatrisches Krankenhaus Eichberg“ |
1962 | Eröffnung der Krankenpflegeschule |
1969 | Eröffnung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Idstein |
1971-1975 | Psychiatrie-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags mit weit reichenden Empfehlungen zur Reform der deutschen Psychiatrien |
1974 | Verlagerung des Hauptstandortes der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie von Idstein nach Eltville; Namensgebung Klinik Rheinhöhe |
1978 | Eröffnung Sondersuchtbereich |
1981 | Eröffnung der ersten Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Wiesbaden, weitere Ambulanzen folgen in den Jahren bis 2005 an den Standorten Idstein, Eltville, Wehrheim, Bad Ems |
1990 | Eröffnung des Kulturzentrums Eichberg (KUZ) als ge- und belebte Schnittstelle zwischen Krankenhaus und kulturell interessierter Öffentlichkeit mit etwa 50.000 Gästen in inzwischen 20Jahren |
1994 | Schaffung eines Enthospitalisierungsbereichs Umstrukturierung in Sektorkliniken |
1997 | Enthospitalisierungsbereich wird umbenannt in: Wohn- und Pflegeheim für Menschen mit seelischer Behinderung |
1998 | Umbenennung in „Zentrum für Soziale Psychiatrie Rheinblick“ mit den Betriebszweigen:Klinik Eichberg, Klinik Rheinhöhe, Wohn- und Pflegeheim |
1999 | Eröffnung der ersten Tagesklinik der Klinik Rheinhöhe in Wiesbaden |
2001 | Eröffnung einer forensischen Abteilung |
2009 | Umbenennung in Vitos Rheingau gemeinnützige GmbH. Die Betriebsstätten firmieren damit als: Vitos Klinikum Rheingau mit den beiden Fachabteilungen |
2010 | Eröffnung der umgebauten historischen Gebäude 9 und 10 als neuer und erweiterter Standort der Klinik für forensische Psychiatrie Eltville |
