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Klinik Rheinhöhe erweitert Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche: Projekt „Spielräume“ soll durch Spenden realisiert werden

26.07.2017

Körperliche Bewegung hilft der Seele. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch und führt dazu, dass in vielen Psychiatrien sportliche Aktivitäten in die Therapiepläne Einzug halten. Die kinder- und jugendpsychiatrische Klinik Rheinhöhe bei Vitos Rheingau trägt dieser Entwicklung Rechnung und erweitert das Bewegungsangebot für ihre jungen Patienten. Die Anschaffung zusätzlicher Geräte soll mit Hilfe von Spenden finanziert werden.

„Wir haben bereits seit vielen Jahren bewegungstherapeutische Angebote und erleben deren Nutzen“, betont Klinikdirektorin Dr. Doris Mallmann. „Vom therapeutischen Reiten über einen Hochseilgarten und ein Schwimmbad bis zur Kletterwand: wir setzen unsere Patienten in Bewegung.“ Dies seien aber alles Maßnahmen, die nur unter Anleitung und in Begleitung von geschulten Mitarbeitern durchgeführt werden könnten. „Was wir zusätzlich brauchen, sind Spiel- und Sportgeräte wie Kletter- und Bewegungsparcours, die den Patienten in ihrer therapiefreien Zeit, also ohne Anleitung und therapeutische Begleitung, zur freien Nutzung zur Verfügung stehen“, so die Fachärztin und Diplom-Psychologin weiter.

Ein erstes Gerät wurde bereits angeschafft, ein Bodentrampolin. Seine Inbetriebnahme wurde von einer Informationsveranstaltung für die Klinikmitarbeiter begleitet, um ihnen das geplante Projekt vorzustellen – Probespringen auf dem Trampolin inklusive. „Spendenprojekte profitieren vom Engagement der Mitarbeiter“, erklärt Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Rheingau. „Deshalb stellen wir den Kolleginnen und Kollegen das Projekt ganz offiziell vor und ermutigen sie, sich einzubringen.“

 So sieht es auch die Projektleiterin Beate Schöffel, Fundraiserin bei Vitos Rheingau: „Spendenprojekte sind Gemeinschaftsaktionen, je mehr Menschen sich dafür engagieren, umso besser das Ergebnis.“

Angeschafft werden sollen mithilfe der Spendengelder eine Kletterlandschaft, ein Balanceparcours, eine Klang- und Balancescheibe und – damit neben der Bewegung auch Ruhephasen möglich sind – Hängematten und Relaxbänke zum Chillen.

„Wir hoffen sehr auf die Spendenbereitschaft der Menschen in der Region“, betont Beate Schöffel. „Denn dass Bewegung hilft, die Psyche nicht nur junger Menschen in Balance zu bringen oder zu halten, ist unbestritten. Und wer in der Jugend Sport und Bewegung als Ressource für sich entdeckt, dem fällt es leichter, sie in sein Leben zu integrieren als demjenigen, der erst im Erwachsenenalter damit anfängt.“

Die Klinik Rheinhöhe hat das Thema Bewegung in diesem Jahr auch zum Schwerpunkt ihrer Vortragsreihe gemacht. Mehr zum Spendenprojekt und zur Vortragsreihe findet man auf www.vitos-rheingau.de. Wer das Spendenprojekt unterstützen möchte, spendet an:

Vitos Rheingau gemeinnützige GmbH, Bank für Sozialwirtschaft,

BIC BFSWDE33MNZ; IBAN DE61 5502 0500 0008 6509 00.

Stichwort „Spielräume“.